MTRAB® 2.5 DB200G

mit Gamma-Steuerung

Anwendungsgebiete:

  • Transformatoren installiert in Kavernen (aperiodisches Atmungsverhalten)
  • Ofen-Transformatoren (aperiodisches Atmungsverhalten)
  • GSU Maschinen-Transformatoren (aperiodisches Atmungsverhalten)

Füllmenge Silikagel: 2 x 2,2 kg
mit γ-Steuerung

 

Der MTRAB 2.5 DB200G mit Gamma-Steuerung eignet sich für spezielle Anwendungen, wie z. B. Kavernen-Transformatoren, Ofentransformatoren und GSU Maschinentransformatoren mit aperiodischem Atmungsverhalten. Übersteigt der Feuchtigkeitsgehalt der in Richtung Transformator strömenden Luft den normativen Wert, werden die Trocknungsmittel-Kammern wechselweise regeneriert.

Wissenswertes

Die Hauptfunktion von Luftentfeuchtern ist das Entfeuchten der Umgebungsluft. Diese strömt in Folge der thermischen Kompression des Isolationsmediums von der Umgebung zum Ausdehnertank des Transformators und Stufenschalters (das sog. Einatmen). Beim Einatmen muss verhindert werden, dass mit der Luftströmung Feuchtigkeit in die Betriebsmittel gelangt, da in der Folge die Isolationswirkung durch die Kontamination des Isolationsmediums reduziert wird.

Diese Reduzierung der Durchschlagsfestigkeit des Isoliermediums führt zu massiven Störungen im Betriebsablauf – bis zur Zerstörung des Betriebsmittels. Bei der Strömungsumkehr vom Ausdehnertank des Transformators und Stufenschalters zur Umgebung (dem sog. Ausatmen) darf kein signifikanter Strömungswiderstand vorhanden sein, der die Strömung blockiert.

 

Die Geräte der Serie MTRAB® 2.5 regenerieren das Silikagel sensorgesteuert durch eingebaute Heizelemente. Das eliminiert die periodisch notwendigen Sichtkontrollen; der kostspielige, regelmäßige Austausch des verbrauchten Trocknungsmittels entfällt gänzlich.

Im laufenden Betrieb wird die zum Ölausdehnungsgefäß strömende Luft über das Trocknungsmittel (Silikagel) geleitet und hierbei durch optimale Strömungsführung getrocknet. Der Feuchtegrad der in der Rohrleitung befindlichen Luft wird konstant durch einen Sensor gemessen. Übersteigt der Feuchtigkeitsgehalt (% rF) der in der Rohrleitung befindlichen Luft einen normierten Wert, wird der Regenerationsprozess (Ausheizen des Silikagels) aktiviert. Der aus dem Silikagel entweichende Wasserdampf kondensiert und tropft aus dem am Bodenteil befindlichen Edelstahlfilter heraus. Ein zusätzlicher Sensor überwacht die Steuerung den ordnungsgemäßen Betrieb der Heizelemente. Eine optionale Heizung des Ausgangsfilters verhindert in arktischen Regionen ein mögliches Einfrieren des austretenden Kondensats.

Integrierter Datenlogger / Software MTRAB® MSET

Der MTRAB® 2.5 ist standardmäßig mit dem Datenlogger der neuesten Generation ausgestattet (optionale Software erforderlich).
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Anbindung an SCADA und ETOS®

Mit dem optionalen Modbus RTU lässt sich das Gerät einfach in ETOS® (Embedded Transformer Operating System) integrieren. Darüber hinaus kann es jederzeit über die analoge und digitale Schnittstelle mit einem SCADA-System oder der Leitwarte verbunden werden.